Pipette über einer transparenten Laborplatte mit Probenvertiefungen.

Biologische Signale neu verstehen.

Diagnostik, die Veränderungen im Zeitverlauf sichtbar macht.

CARCIMUN verbindet die optische Analyse von Blutplasma mit einem differenzierenden Delta-Ansatz und der Betrachtung biologischer Veränderungen im Zeitverlauf. Daraus entsteht eine Technologieplattform für die Entwicklung neuer diagnostischer und gesundheitsbezogener Anwendungen.

Probenröhrchen an einem automatisierten Laboranalysegerät.

Ein anderer Blick auf das Blut.

Blutplasma enthält eine Vielzahl von Proteinen und weiteren biologischen Bestandteilen. Ihre Zusammensetzung und Struktur beeinflussen die optischen Eigenschaften einer Probe.

Die CARCIMUN-Technologie nutzt Messungen dieser optischen Eigenschaften als Grundlage ihrer proteinoptischen Analyse.

Im Mittelpunkt steht nicht die Bestimmung einzelner genetischer Veränderungen, sondern die Auswertung eines eigenständigen optischen Signals aus aufbereitetem Blutplasma.

Damit verfolgt CARCIMUN einen ergänzenden technologischen Ansatz zur Untersuchung biologischer Veränderungen.

Drei Schritte. Eine technologische Grundlage.

  1. Blutprobe

    Aufbereitetes EDTA-Plasma bildet die Grundlage der optischen Messung. Eine definierte Probenvorbereitung schafft die Voraussetzungen für vergleichbare Messbedingungen.

  2. Delta-Ansatz

    Optische Messungen unter zwei definierten Bedingungen werden durch Differenzbildung ergänzend ausgewertet. Ziel ist eine differenziertere Betrachtung der gemessenen Signale.

  3. Longitudinale Einordnung

    Wiederholte Messungen sollen Veränderungen gegenüber individuellen Ausgangswerten im Zeitverlauf erkennbar machen und ihre weitere Einordnung unterstützen.

Differenzieren statt nur messen.

Biologische Signale können durch unterschiedliche Prozesse beeinflusst werden. Auch Entzündungen und Faktoren der Probenverarbeitung können sich auf optische Messergebnisse auswirken.

Der Delta-Ansatz erweitert die Kerntechnologie um die Auswertung zweier definierter Messbedingungen.

Diese zusätzliche Betrachtung soll helfen, unterschiedliche Einflüsse auf das Messsignal differenzierter zu untersuchen.

Die wissenschaftliche Bewertung dieses Ansatzes ist ein wesentlicher Bestandteil der weiteren Technologieentwicklung.

Bedienung eines Analysegeräts im Labor über einen Bildschirm.

Was sich verändert, eröffnet neue Erkenntnisse.

Eine einzelne Messung beschreibt einen bestimmten Zeitpunkt. Im Vergleich mit späteren Messungen können individuelle Veränderungen erkennbar werden, die eine einmalige Betrachtung nicht abbildet.

CARCIMUN verfolgt die Perspektive, wiederholte Messungen systematisch auszuwerten und damit individuelle Veränderungen nachvollziehbar zu machen.

Die zeitliche Entwicklung eines Signals soll dabei nicht isoliert, sondern im jeweiligen medizinischen oder gesundheitsbezogenen Zusammenhang eingeordnet werden.

Die longitudinale Perspektive bildet damit einen wichtigen Bestandteil der weiteren Entwicklung der CARCIMUN-Technologieplattform.

Medizinisches Team bei der gemeinsamen Besprechung an einem Tablet.
Petrischalen auf einer Laborarbeitsfläche; Forschungsarbeit im Hintergrund.

Wissenschaft ist die Grundlage.

Eine verlässliche diagnostische Anwendung erfordert reproduzierbare Messungen, definierte Untersuchungsbedingungen und eine nachvollziehbare Bewertung biologischer Einflussfaktoren.

Die wissenschaftlichen Untersuchungen zur Basistechnologie bilden eine Grundlage für die Weiterentwicklung der CARCIMUN-Plattform.

Im Mittelpunkt stehen die Weiterentwicklung der Messmethodik, die Qualität und Vergleichbarkeit der Daten sowie die Untersuchung der Aussagekraft in geeigneten Anwendungskontexten.

Forschung, technische Entwicklung und wissenschaftliche Validierung sollen dabei systematisch miteinander verbunden werden.

Eine Plattform. Unterschiedliche Perspektiven.

Die Kerntechnologie bildet die gemeinsame Grundlage für unterschiedliche Entwicklungsrichtungen von CARCIMUN.

Dazu gehören die onkologische Verlaufskontrolle, der HealthMarker für gesundheitsbezogene Anwendungen sowie das MCED-Gatekeeper-Konzept.

Die einzelnen Anwendungsfelder verfolgen unterschiedliche Ziele. Ihre gemeinsame technologische Basis eröffnet Perspektiven für eine vielseitig einsetzbare Diagnostikplattform.

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